Gen
PEX1
peroxisomal biogenesis factor 1
- HGNC 8850↗(öffnet sich in einem neuen Tab)
- Ensembl-Gen ENSG00000127980↗(öffnet sich in einem neuen Tab)
- NCBI Gene 5189↗(öffnet sich in einem neuen Tab)
Zusammenfassung
- Zytogenetische Lage
- 7q21.2
- Koordinaten
- Chromosom 7: 92.487.025–92.528.520 (GRCh38)
- Exons
- 24 Exons über 41,5 kb
- Protein
- 1.283 Aminosäuren
- Vererbung
- Autosomal-rezessiv
- Frühere Symbole
- ZWS1, ZWS
- MANE-Select-Transkript
- ENST00000248633.9NM_000466.3
- Locus-Typ
- gene with protein product
- Sehr hoch
- Zuversichtlich
- Niedrig
- Sehr niedrig
ReferenzgenomGRCh38hg38
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Zellweger-Spektrum und Störungen der Peroxisomenbildung
- Störungen der Peroxisomenbildung (Zellweger-Spektrum und rhizomelische Chondrodysplasia punctata)Autosomal-rezessiv
Veränderungen in einem der mehr als einem Dutzend PEX-Gene, am häufigsten PEX1, betreffen Gehirn, Leber, Nieren, Knochen, Augen und Gehör. Der Schweregrad reicht von einer lebensverkürzenden Erkrankung im Säuglingsalter bis zu milderen Seh-, Hör- und Lernproblemen.
- ClinGen stuft die Verbindung als eindeutig ein
- 7 GenCC-Einreicher bewerten ihn als eindeutig oder stark
Was das Wissen verändert
Die Diagnose dient als Grundlage für die Überwachung der Leber-, Nebennieren-, Seh- und Hörfunktion, für gegebenenfalls erforderliche Supplementierung sowie für die Trägerdiagnostik bei Verwandten.
Übergeordnete Gruppen
Andere erbliche Leukodystrophien
- Leukodystrophie (andere und nicht näher bezeichnete Typen)
Eines von 80 Genen, die damit verknüpft sind
Erbliche Erkrankungen, die das Myelin, die weiße Substanz von Gehirn und Rückenmark, schädigen oder dessen normale Bildung verhindern. Je nach beteiligtem Gen folgen die verschiedenen Typen einem autosomal-rezessiven, autosomal-dominanten oder X-chromosomalen Erbgang.
- ClinGen stuft die Verbindung als eindeutig ein
- 7 GenCC-Einreicher bewerten ihn als eindeutig oder stark
Was das Wissen verändert
Die Kenntnis der spezifischen genetischen Ursache kann eine diagnostische Suche beenden, die unterstützende Versorgung und Überwachung leiten, zeigen, ob eine spezifische Behandlung existiert, und Tests bei Verwandten ermöglichen.
Vererbung
- Autosomal-rezessiv
- Es braucht eine veränderte Kopie von jedem Elternteil. Mit nur einer sind Sie Träger und in der Regel nicht betroffen. Sind beide Elternteile Träger, besteht für jedes Kind eine Chance von eins zu vier, beide Kopien zu erben.
Aufbau von PEX1
- Kodierende Sequenz
- Nicht translatierte Region
- Intron
- Transkriptionsrichtung
- Bekannte krankheitsverursachende Stellen
- Abschnitte, die Short Reads schwer erfassen
Exons des MANE-Select-Transkripts des Gens (Version v1.5) von NCBI und EMBL-EBI, bezogen auf das Referenzgenom GRCh38.
Chromosomenbanden aus dem UCSC-Ideogramm GRCh38 (2022-10-29).
Benachbarte Gene aus Ensembl-Version 116 auf GRCh38.
Exons machen 4,4 kb der 41,5 kb des Gens aus; 3.852 dieser Basen kodieren für das Protein.
So liest ein Gentest PEX1
397
Positionen in PEX1, an denen ClinVar eine Veränderung als pathogen oder wahrscheinlich pathogen einstuft
Keine davon liegt in einem Bereich, den Short Reads schwer erfassen.
Ein Ganzgenom-Test erfasst alle 41,5 kb von PEX1, einschließlich der Introns, und nicht nur die 4,4 kb Exons.
Gene mit denselben Erkrankungen
- PEX10peroxisomal biogenesis factor 10Teilt 2 Erkrankungen
- PEX11Bperoxisomal biogenesis factor 11 betaTeilt 2 Erkrankungen
- PEX12peroxisomal biogenesis factor 12Teilt 2 Erkrankungen
- PEX13peroxisomal biogenesis factor 13Teilt 2 Erkrankungen
- PEX14peroxisomal biogenesis factor 14Teilt 2 Erkrankungen
- PEX16peroxisomal biogenesis factor 16Teilt 2 Erkrankungen
- PEX19peroxisomal biogenesis factor 19Teilt 2 Erkrankungen
- PEX2peroxisomal biogenesis factor 2Teilt 2 Erkrankungen
- PEX26peroxisomal biogenesis factor 26Teilt 2 Erkrankungen
- PEX3peroxisomal biogenesis factor 3Teilt 2 Erkrankungen
- PEX5peroxisomal biogenesis factor 5Teilt 2 Erkrankungen
- PEX6peroxisomal biogenesis factor 6Teilt 2 Erkrankungen
Mit PEX1 verknüpfte Merkmale
Die Human Phenotype Ontology führt diese als Merkmale der seltenen Erkrankungen auf, die PEX1 verursachen kann. Auf der Seite jedes Merkmals sind die anderen Gene aufgeführt, die damit in Verbindung stehen.
Abnormality of head or neck
- Amelogenesis imperfecta
- Cleft palate
- Depressed nasal bridge
- Little lower jaw
- Prominent forehead
- Thin dental enamel
- Triangular face
- Wider-than-typical soft spot of skull
35 weitere Merkmale anzeigen
- Abnormal dentition
- Abnormal nasolacrimal system morphology
- Abnormal tooth enamel
- Abnormality of the eyebrow
- Abnormality of the eyelid
- Abnormality of the palate
- Eye folds
- Flat face
- High forehead
- Long, narrow head
- Nasal tip, upturned
- Taurodontia
- Thin eyebrow
- Upward slanting of the opening between the eyelids
- Wide nasal bridge
- Abnormally small head
- Big calvaria
- Flat back of skull
- Flattened bony protrusion above eyes
- High palate
- Round face
- Abnormality of the face
- Abnormality of the tongue
- Bell's palsy
- High frontal hairline
- Thickened skin folds of neck
- Abnormally large tongue
- Beaked nose
- High, narrow palate
- High, prominent forehead
- Midface retrusion
- Protruding tongue
- Redundant neck skin
- Widely patent fontanelles and sutures
- Zygomatic flattening
Abnormality of the nervous system
- Decrease in size of the outer layer of the brain due to loss of brain cells
- Delayed speech and language development
- Focal clonic seizure
- Focal impaired awareness seizure
- Global developmental delay
- More grooves in brain
- Partial agenesis of the corpus callosum
- Ventriculomegaly
25 weitere Merkmale anzeigen
- Abnormality of movement
- Cognitive impairment
- Diminished deep tendon reflex
- EEG abnormality
- Epilepsy
- Increased reflexes
- Intellectual disability
- Loss of developmental milestones
- Profound global developmental delay
- Severe global developmental delay
- Abnormality of neuronal migration
- Ataxia
- Behavioral abnormality
- Loss of ability to walk
- Unsteady walk
- Damage to nerves that sense feeling
- Decreased reflex response
- Peripheral neuropathy
- Absent reflexes
- Aplasia/Hypoplasia of the corpus callosum
- Gray matter heterotopia
- Hypoplastic olfactory lobes
- Intellectual disability, severe
- Leukodystrophy
- Subependymal cysts
Abnormality of the eye
- Horizontal nystagmus
- Wide-set eyes
- Corneal opacity
- Cross-eyed
- Difficulties with night vision
- Involuntary, rapid, rhythmic eye movements
- Limited peripheral vision
- Optic atrophy
15 weitere Merkmale anzeigen
- Rod-cone dystrophy
- Visual impairment
- Abnormal chorioretinal morphology
- Abnormal retinal pigmentation
- Clouding of the lens of the eye
- Drooping upper eyelid
- Posterior embryotoxon
- Retinal pigment epithelial mottling
- Glaucoma
- Macular dystrophy
- Speckled iris
- Abnormal electroretinogram
- Opacification of the corneal stroma
- Optic disc pallor
- Pigmentary retinopathy
Abnormality of limbs
- Abnormal rhythmic movements of ankle
- Bilateral single transverse palmar creases
- Club feet
- Single transverse palmar crease
- Large hands
- Permanent flexion of the finger
- Front half of foot turns inward
- Outward turned elbows
3 weitere Merkmale anzeigen
Abnormality of the genitourinary system
- Underdevelopment of external reproductive organs
- Enlarged clitoris
- Hydronephrosis
- Hypospadias
- Multicystic kidney dysplasia
- Primary amenorrhea
- Undescended testes
- Cystic kidney disease
1 weiteres Merkmal anzeigen
Abnormality of the integument
- Abnormal fingernails
- Abnormal hair quantity
- Abnormality of nail color
- Abnormality of the toenail
- Flattened and twisted hair
- Beau's lines
- Darkened and thickened skin
- Ichthyosis
1 weiteres Merkmal anzeigen
Externe Links
Gendatensätze
Transkript
Protein
Woher diese Angaben stammen
- HGNC: das Symbol des Gens, sein Name, weitere Symbole und seine Lage.
- MANE Select v1.5, von NCBI und EMBL-EBI: das Transkript, seine Exons und die kodierende Sequenz.
- GenCC und ClinGen, veröffentlicht 2026-10-16: welche Erkrankungen mit dem Gen in Verbindung stehen und wie stark dieser Zusammenhang ist.
- Die ACMG-Liste sekundärer Befunde, SF v3.2.
- ClinVar und die GIAB-Stratifizierungen: bekannte krankheitsverursachende Stellen sowie Regionen, die Kurzlesesequenzierung schwer erfassen kann.
- Human Phenotype Ontology, Version 2026-09-01: die mit dem Gen verknüpften Merkmale. Weitere Informationen unter hpo.jax.org.
- Datenversion 2026.10.16-c6eea6bf.
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Dante Labs. (o. J.). PEX1-Gen: peroxisomal biogenesis factor 1. Abgerufen am 17. Oktober 2026, von https://dantelabs.com/de/genes/pex1
Dante Labs. PEX1-Gen: peroxisomal biogenesis factor 1 [Internet]. [zitiert am 17. Oktober 2026]. Verfügbar unter: https://dantelabs.com/de/genes/pex1
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