Gen
PEX14
peroxisomal biogenesis factor 14
- HGNC 8856↗(öffnet sich in einem neuen Tab)
- Ensembl-Gen ENSG00000142655↗(öffnet sich in einem neuen Tab)
- NCBI Gene 5195↗(öffnet sich in einem neuen Tab)
Zusammenfassung
- Zytogenetische Lage
- 1p36.22
- Koordinaten
- Chromosom 1: 10.474.950–10.630.758 (GRCh38)
- Exons
- 9 Exons über 155,8 kb
- Protein
- 377 Aminosäuren
- Vererbung
- Autosomal-rezessiv
- MANE-Select-Transkript
- ENST00000356607.9NM_004565.3
- Locus-Typ
- gene with protein product
- Sehr hoch
- Zuversichtlich
- Niedrig
- Sehr niedrig
ReferenzgenomGRCh38hg38
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Zellweger-Spektrum und Störungen der Peroxisomenbildung
- Störungen der Peroxisomenbildung (Zellweger-Spektrum und rhizomelische Chondrodysplasia punctata)Autosomal-rezessiv
Veränderungen in einem der mehr als einem Dutzend PEX-Gene, am häufigsten PEX1, betreffen Gehirn, Leber, Nieren, Knochen, Augen und Gehör. Der Schweregrad reicht von einer lebensverkürzenden Erkrankung im Säuglingsalter bis zu milderen Seh-, Hör- und Lernproblemen.
- ClinGen stuft die Verbindung als eindeutig ein
- 4 GenCC-Einreicher bewerten ihn als eindeutig oder stark
Was das Wissen verändert
Die Diagnose dient als Grundlage für die Überwachung der Leber-, Nebennieren-, Seh- und Hörfunktion, für gegebenenfalls erforderliche Supplementierung sowie für die Trägerdiagnostik bei Verwandten.
Übergeordnete Gruppen
Andere erbliche Leukodystrophien
- Leukodystrophie (andere und nicht näher bezeichnete Typen)
Eines von 80 Genen, die damit verknüpft sind
Erbliche Erkrankungen, die das Myelin, die weiße Substanz von Gehirn und Rückenmark, schädigen oder dessen normale Bildung verhindern. Je nach beteiligtem Gen folgen die verschiedenen Typen einem autosomal-rezessiven, autosomal-dominanten oder X-chromosomalen Erbgang.
- ClinGen stuft die Verbindung als eindeutig ein
- 4 GenCC-Einreicher bewerten ihn als eindeutig oder stark
Was das Wissen verändert
Die Kenntnis der spezifischen genetischen Ursache kann eine diagnostische Suche beenden, die unterstützende Versorgung und Überwachung leiten, zeigen, ob eine spezifische Behandlung existiert, und Tests bei Verwandten ermöglichen.
Vererbung
- Autosomal-rezessiv
- Es braucht eine veränderte Kopie von jedem Elternteil. Mit nur einer sind Sie Träger und in der Regel nicht betroffen. Sind beide Elternteile Träger, besteht für jedes Kind eine Chance von eins zu vier, beide Kopien zu erben.
Aufbau von PEX14
- Kodierende Sequenz
- Nicht translatierte Region
- Intron
- Transkriptionsrichtung
- Bekannte krankheitsverursachende Stellen
- Abschnitte, die Short Reads schwer erfassen
Exons des MANE-Select-Transkripts des Gens (Version v1.5) von NCBI und EMBL-EBI, bezogen auf das Referenzgenom GRCh38.
Chromosomenbanden aus dem UCSC-Ideogramm GRCh38 (2022-10-29).
Benachbarte Gene aus Ensembl-Version 116 auf GRCh38.
Exons machen 1,9 kb der 155,8 kb des Gens aus; 1.134 dieser Basen kodieren für das Protein.
So liest ein Gentest PEX14
7
Positionen in PEX14, an denen ClinVar eine Veränderung als pathogen oder wahrscheinlich pathogen einstuft
Keine davon liegt in einem Bereich, den Short Reads schwer erfassen.
Ein Ganzgenom-Test erfasst alle 155,8 kb von PEX14, einschließlich der Introns, und nicht nur die 1,9 kb Exons.
Gene mit denselben Erkrankungen
- PEX1peroxisomal biogenesis factor 1Teilt 2 Erkrankungen
- PEX10peroxisomal biogenesis factor 10Teilt 2 Erkrankungen
- PEX11Bperoxisomal biogenesis factor 11 betaTeilt 2 Erkrankungen
- PEX12peroxisomal biogenesis factor 12Teilt 2 Erkrankungen
- PEX13peroxisomal biogenesis factor 13Teilt 2 Erkrankungen
- PEX16peroxisomal biogenesis factor 16Teilt 2 Erkrankungen
- PEX19peroxisomal biogenesis factor 19Teilt 2 Erkrankungen
- PEX2peroxisomal biogenesis factor 2Teilt 2 Erkrankungen
- PEX26peroxisomal biogenesis factor 26Teilt 2 Erkrankungen
- PEX3peroxisomal biogenesis factor 3Teilt 2 Erkrankungen
- PEX5peroxisomal biogenesis factor 5Teilt 2 Erkrankungen
- PEX6peroxisomal biogenesis factor 6Teilt 2 Erkrankungen
Mit PEX14 verknüpfte Merkmale
Die Human Phenotype Ontology führt diese als Merkmale der seltenen Erkrankungen auf, die PEX14 verursachen kann. Auf der Seite jedes Merkmals sind die anderen Gene aufgeführt, die damit in Verbindung stehen.
Abnormality of head or neck
- Depressed nasal bridge
- Flat back of skull
- High forehead
- Little lower jaw
- Long, narrow head
- Triangular face
- Wide fontanelles
- Wide nasal bridge
15 weitere Merkmale anzeigen
- Abnormality of the palate
- Eye folds
- Flat face
- Nasal tip, upturned
- Upward slanting of the opening between the eyelids
- Wider-than-typical soft spot of skull
- Abnormally small head
- Big calvaria
- Flattened bony protrusion above eyes
- High palate
- Abnormality of the face
- Abnormality of the tongue
- Bell's palsy
- Thickened skin folds of neck
- Delayed closure of the soft spot on the skull
Abnormality of the digestive system
- Enlarged liver
- Feeding difficulties
- Impaired release of bile from liver
- Jaundice
- Reduced number of intrahepatic bile ducts
- Abnormality of the liver
- Feeding difficulties in infancy
- Liver failure
2 weitere Merkmale anzeigen
Abnormality of the musculoskeletal system
- Generalized decreased muscle tone
- Low muscle tone
- Low muscle tone in trunk
- Abnormal skeletal development
- Progressive muscle weakness
- Severely decreased muscle tone
- Speckled calcifications in end part of bone
- Involuntary muscle stiffness, contraction, or spasm
1 weiteres Merkmal anzeigen
Laboratory abnormality
- Conjugated hyperbilirubinemia
- Elevated circulating alanine aminotransferase concentration
- Elevated circulating aspartate aminotransferase concentration
- Elevated urinary dicarboxylic acid level
- Increased circulating very long-chain fatty acid concentration
- Elevated levels of phytanic acid
- Laboratory abnormality
- Very long chain fatty acid accumulation
Externe Links
Gendatensätze
Transkript
Protein
Woher diese Angaben stammen
- HGNC: das Symbol des Gens, sein Name, weitere Symbole und seine Lage.
- MANE Select v1.5, von NCBI und EMBL-EBI: das Transkript, seine Exons und die kodierende Sequenz.
- GenCC und ClinGen, veröffentlicht 2026-10-16: welche Erkrankungen mit dem Gen in Verbindung stehen und wie stark dieser Zusammenhang ist.
- Die ACMG-Liste sekundärer Befunde, SF v3.2.
- ClinVar und die GIAB-Stratifizierungen: bekannte krankheitsverursachende Stellen sowie Regionen, die Kurzlesesequenzierung schwer erfassen kann.
- Human Phenotype Ontology, Version 2026-09-01: die mit dem Gen verknüpften Merkmale. Weitere Informationen unter hpo.jax.org.
- Datenversion 2026.10.16-c6eea6bf.
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Dante Labs. (o. J.). PEX14-Gen: peroxisomal biogenesis factor 14. Abgerufen am 17. Oktober 2026, von https://dantelabs.com/de/genes/pex14
Dante Labs. PEX14-Gen: peroxisomal biogenesis factor 14 [Internet]. [zitiert am 17. Oktober 2026]. Verfügbar unter: https://dantelabs.com/de/genes/pex14
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