Gen
PEX10
peroxisomal biogenesis factor 10
- HGNC 8851↗(öffnet sich in einem neuen Tab)
- Ensembl-Gen ENSG00000157911↗(öffnet sich in einem neuen Tab)
- NCBI Gene 5192↗(öffnet sich in einem neuen Tab)
Zusammenfassung
- Zytogenetische Lage
- 1p36.32
- Koordinaten
- Chromosom 1: 2.403.974–2.412.564 (GRCh38)
- Exons
- 6 Exons über 8,6 kb
- Protein
- 326 Aminosäuren
- Vererbung
- Autosomal-rezessiv
- Auch bekannt als
- RNF69
- MANE-Select-Transkript
- ENST00000447513.7NM_002617.4
- Locus-Typ
- gene with protein product
- Sehr hoch
- Zuversichtlich
- Niedrig
- Sehr niedrig
ReferenzgenomGRCh38hg38
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Zellweger-Spektrum und Störungen der Peroxisomenbildung
- Störungen der Peroxisomenbildung (Zellweger-Spektrum und rhizomelische Chondrodysplasia punctata)Autosomal-rezessiv
Veränderungen in einem der mehr als einem Dutzend PEX-Gene, am häufigsten PEX1, betreffen Gehirn, Leber, Nieren, Knochen, Augen und Gehör. Der Schweregrad reicht von einer lebensverkürzenden Erkrankung im Säuglingsalter bis zu milderen Seh-, Hör- und Lernproblemen.
- ClinGen stuft die Verbindung als eindeutig ein
- 7 GenCC-Einreicher bewerten ihn als eindeutig oder stark
Was das Wissen verändert
Die Diagnose dient als Grundlage für die Überwachung der Leber-, Nebennieren-, Seh- und Hörfunktion, für gegebenenfalls erforderliche Supplementierung sowie für die Trägerdiagnostik bei Verwandten.
Übergeordnete Gruppen
Andere erbliche Leukodystrophien
- Leukodystrophie (andere und nicht näher bezeichnete Typen)
Eines von 80 Genen, die damit verknüpft sind
Erbliche Erkrankungen, die das Myelin, die weiße Substanz von Gehirn und Rückenmark, schädigen oder dessen normale Bildung verhindern. Je nach beteiligtem Gen folgen die verschiedenen Typen einem autosomal-rezessiven, autosomal-dominanten oder X-chromosomalen Erbgang.
- ClinGen stuft die Verbindung als eindeutig ein
- 7 GenCC-Einreicher bewerten ihn als eindeutig oder stark
Was das Wissen verändert
Die Kenntnis der spezifischen genetischen Ursache kann eine diagnostische Suche beenden, die unterstützende Versorgung und Überwachung leiten, zeigen, ob eine spezifische Behandlung existiert, und Tests bei Verwandten ermöglichen.
Vererbung
- Autosomal-rezessiv
- Es braucht eine veränderte Kopie von jedem Elternteil. Mit nur einer sind Sie Träger und in der Regel nicht betroffen. Sind beide Elternteile Träger, besteht für jedes Kind eine Chance von eins zu vier, beide Kopien zu erben.
Aufbau von PEX10
- Kodierende Sequenz
- Nicht translatierte Region
- Intron
- Transkriptionsrichtung
- Bekannte krankheitsverursachende Stellen
Exons des MANE-Select-Transkripts des Gens (Version v1.5) von NCBI und EMBL-EBI, bezogen auf das Referenzgenom GRCh38.
Chromosomenbanden aus dem UCSC-Ideogramm GRCh38 (2022-10-29).
Benachbarte Gene aus Ensembl-Version 116 auf GRCh38.
Exons machen 2,8 kb der 8,6 kb des Gens aus; 981 dieser Basen kodieren für das Protein.
So liest ein Gentest PEX10
105
Positionen in PEX10, an denen ClinVar eine Veränderung als pathogen oder wahrscheinlich pathogen einstuft
Keine davon liegt in einem Bereich, den Short Reads schwer erfassen.
Ein Ganzgenom-Test erfasst alle 8,6 kb von PEX10, einschließlich der Introns, und nicht nur die 2,8 kb Exons.
Gene mit denselben Erkrankungen
- PEX1peroxisomal biogenesis factor 1Teilt 2 Erkrankungen
- PEX11Bperoxisomal biogenesis factor 11 betaTeilt 2 Erkrankungen
- PEX12peroxisomal biogenesis factor 12Teilt 2 Erkrankungen
- PEX13peroxisomal biogenesis factor 13Teilt 2 Erkrankungen
- PEX14peroxisomal biogenesis factor 14Teilt 2 Erkrankungen
- PEX16peroxisomal biogenesis factor 16Teilt 2 Erkrankungen
- PEX19peroxisomal biogenesis factor 19Teilt 2 Erkrankungen
- PEX2peroxisomal biogenesis factor 2Teilt 2 Erkrankungen
- PEX26peroxisomal biogenesis factor 26Teilt 2 Erkrankungen
- PEX3peroxisomal biogenesis factor 3Teilt 2 Erkrankungen
- PEX5peroxisomal biogenesis factor 5Teilt 2 Erkrankungen
- PEX6peroxisomal biogenesis factor 6Teilt 2 Erkrankungen
Mit PEX10 verknüpfte Merkmale
Die Human Phenotype Ontology führt diese als Merkmale der seltenen Erkrankungen auf, die PEX10 verursachen kann. Auf der Seite jedes Merkmals sind die anderen Gene aufgeführt, die damit in Verbindung stehen.
Abnormality of the nervous system
- Ataxia
- Degeneration of cerebellum
- Epilepsy
- Leukodystrophy
- Motor axonal neuropathy
- Unsteady walk
- Abnormality of movement
- Cognitive impairment
29 weitere Merkmale anzeigen
- Diminished deep tendon reflex
- EEG abnormality
- Global developmental delay
- Increased reflexes
- Loss of developmental milestones
- Profound global developmental delay
- Progressive cerebellar ataxia
- Severe global developmental delay
- Abnormal pyramidal sign
- Abnormality of neuronal migration
- Absent reflexes
- Behavioral abnormality
- Difficulty articulating speech
- Diffuse cerebellar atrophy
- Impaired distal vibration sensation
- Impaired vibratory sensation
- Inability to coordinate movements when walking
- Instability or lack of coordination of central trunk muscles
- Intellectual disability, mild
- Limb ataxia
- More grooves in brain
- Progressive gait ataxia
- Abnormal cerebral white matter morphology
- Abnormal head movements
- Decreased reflex response
- Decreased sensation in extremities
- Intention tremor
- Colpocephaly
- Fewer and broader ridges in brain
Abnormality of head or neck
- Wide nasal bridge
- Abnormality of the palate
- Depressed nasal bridge
- Eye folds
- Flat face
- High forehead
- Long, narrow head
- Nasal tip, upturned
12 weitere Merkmale anzeigen
Abnormality of the eye
- Involuntary, rapid, rhythmic eye movements
- Uncoordinated eye movement
- Corneal opacity
- Cross-eyed
- Difficulties with night vision
- Limited peripheral vision
- Optic atrophy
- Rod-cone dystrophy
12 weitere Merkmale anzeigen
Abnormality of the musculoskeletal system
- Low muscle tone
- Abnormal skeletal development
- Progressive muscle weakness
- Severely decreased muscle tone
- Speckled calcifications in end part of bone
- Distal muscle wasting
- Involuntary muscle stiffness, contraction, or spasm
- Abnormal shape of end part of bone
2 weitere Merkmale anzeigen
Abnormality of the digestive system
- Abnormality of the liver
- Enlarged liver
- Feeding difficulties in infancy
- Jaundice
- Liver failure
- Malabsorption
- Prolonged yellowing of skin in newborn
- Pyloric stenosis
1 weiteres Merkmal anzeigen
Externe Links
Gendatensätze
Transkript
Protein
Woher diese Angaben stammen
- HGNC: das Symbol des Gens, sein Name, weitere Symbole und seine Lage.
- MANE Select v1.5, von NCBI und EMBL-EBI: das Transkript, seine Exons und die kodierende Sequenz.
- GenCC und ClinGen, veröffentlicht 2026-10-16: welche Erkrankungen mit dem Gen in Verbindung stehen und wie stark dieser Zusammenhang ist.
- Die ACMG-Liste sekundärer Befunde, SF v3.2.
- ClinVar und die GIAB-Stratifizierungen: bekannte krankheitsverursachende Stellen sowie Regionen, die Kurzlesesequenzierung schwer erfassen kann.
- Human Phenotype Ontology, Version 2026-09-01: die mit dem Gen verknüpften Merkmale. Weitere Informationen unter hpo.jax.org.
- Datenversion 2026.10.16-c6eea6bf.
Diese Seite zitieren
Dante Labs. (o. J.). PEX10-Gen: peroxisomal biogenesis factor 10. Abgerufen am 17. Oktober 2026, von https://dantelabs.com/de/genes/pex10
Dante Labs. PEX10-Gen: peroxisomal biogenesis factor 10 [Internet]. [zitiert am 17. Oktober 2026]. Verfügbar unter: https://dantelabs.com/de/genes/pex10
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