Gen
AIFM1
apoptosis inducing factor mitochondria associated 1
- HGNC 8768↗(öffnet sich in einem neuen Tab)
- Ensembl-Gen ENSG00000156709↗(öffnet sich in einem neuen Tab)
- NCBI Gene 9131↗(öffnet sich in einem neuen Tab)
Zusammenfassung
- Zytogenetische Lage
- Xq26.1
- Koordinaten
- Chromosom X: 130.129.362–130.165.841 (GRCh38)
- Exons
- 16 Exons über 36,5 kb
- Protein
- 613 Aminosäuren
- Auch bekannt als
- AIF, CMTX4, DFNX5
- Frühere Symbole
- PDCD8, NAMSD, AUNX1
- MANE-Select-Transkript
- ENST00000287295.8NM_004208.4
- Locus-Typ
- gene with protein product
- Sehr hoch
- Zuversichtlich
- Niedrig
- Sehr niedrig
ReferenzgenomGRCh38hg38
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Meinen Genome Test bestellenKuratierte Berichte zu diesem Gen
Schwerhörigkeit und Gehörlosigkeit
- Auditorische Neuropathie
Hörverlust, bei dem das Innenohr Schall wahrnimmt, das Signal aber nicht normal an den Hörnerv weitergeleitet wird, einschließlich erblicher Formen, die durch OTOF und andere Gene verursacht werden.
- ClinGen stuft die Verbindung als eindeutig ein
- 3 GenCC-Einreicher bewerten ihn als eindeutig oder stark
Was das Wissen verändert
Die Feststellung der Ursache kann die Wahl zwischen Hörgeräten und Cochlea-Implantaten beeinflussen; OTOF-bedingte Formen sind Gegenstand von Gentherapie-Studien.
- Nicht-syndromaler genetischer Hörverlust
Eines von 97 Genen, die damit verknüpft sind
Erblich bedingter Hörverlust ohne weitere medizinische Merkmale, einschließlich der häufigen rezessiven Formen, die durch GJB2, OTOF, SLC26A4, STRC und viele andere Gene verursacht werden, sowie dominante, X-chromosomal gebundene und mitochondriale Formen.
- ClinGen stuft die Verbindung als eindeutig ein
- 3 GenCC-Einreicher bewerten ihn als eindeutig oder stark
Was das Wissen verändert
Die Kenntnis der genetischen Ursache kann Entscheidungen über Hörunterstützung und Cochlea-Implantate, die Eignung für Gentherapie-Studien (zum Beispiel bei OTOF) sowie die genetische Familienberatung leiten.
Erbliche sensorische und autonome Neuropathien (einschließlich familiärer Dysautonomie)
- Erbliche sensorische und autonome Neuropathie
Eine Gruppe von Neuropathien, darunter familiäre Dysautonomie (ELP1), HSAN1 (SPTLC1/SPTLC2), HSAN2 (WNK1, RETREG1) und angeborene Schmerzunempfindlichkeit (NTRK1, SCN9A, PRDM12). Die meisten werden rezessiv vererbt, HSAN1 hingegen dominant.
- ClinGen stuft die Verbindung als eindeutig ein
- 3 GenCC-Einreicher bewerten ihn als eindeutig oder stark
Was das Wissen verändert
Schutz vor unbemerkten Verletzungen, Verbrennungen und Infektionen, Behandlung autonomer Symptome sowie Trägertestung für Verwandte (die familiäre Dysautonomie ist im Trägerscreening für aschkenasisch-jüdische Abstammung enthalten).
Primäre mitochondriale Erkrankung
- Kombinierter Defekt der oxidativen Phosphorylierung
Erkrankungen, meist verursacht durch Kerngene, die an der Produktion mitochondrialer Proteine beteiligt sind. Sie vermindern mehrere Komplexe der Atmungskette gleichzeitig und führen häufig im Kindesalter zu schweren Erkrankungen mehrerer Organsysteme.
- 3 GenCC-Einreicher bewerten ihn als eindeutig oder stark
Was das Wissen verändert
Ein Befund kann eine diagnostische Suche beenden und die Überwachung sowie unterstützende Betreuung leiten.
Übergeordnete Gruppen
Charcot-Marie-Tooth-Krankheit
Eines von 62 Genen, die damit verknüpft sind
Eine Gruppe erblicher peripherer Neuropathien, die zu fortschreitender Schwäche und Atrophie der distalen Muskulatur sowie zu Empfindungsverlust führen, vor allem an Füßen und Händen.
- 2 GenCC-Einreicher bewerten ihn als eindeutig oder stark
Was das Wissen verändert
Genetische Beratung, subtypspezifische Überwachung, Physiotherapie, orthopädische Hilfsmittel, Vermeidung neurotoxischer Medikamente, genspezifische klinische Studien, Überwachung von Begleitsymptomen
Leigh-Syndrom
Eines von 69 Genen, die damit verknüpft sind
Eine fortschreitende neurologische Erkrankung, die durch spezifische neuropathologische Merkmale mit Läsionen im Hirnstamm und in den Basalganglien gekennzeichnet ist.
- ClinGen stuft die Verbindung als mäßig ein
Aufbau von AIFM1
- Kodierende Sequenz
- Nicht translatierte Region
- Intron
- Transkriptionsrichtung
- Bekannte krankheitsverursachende Stellen
- Abschnitte, die Short Reads schwer erfassen
Exons des MANE-Select-Transkripts des Gens (Version v1.5) von NCBI und EMBL-EBI, bezogen auf das Referenzgenom GRCh38.
Chromosomenbanden aus dem UCSC-Ideogramm GRCh38 (2022-10-29).
Benachbarte Gene aus Ensembl-Version 116 auf GRCh38.
Exons machen 2,2 kb der 36,5 kb des Gens aus; 1.842 dieser Basen kodieren für das Protein.
So liest ein Gentest AIFM1
19
Positionen in AIFM1, an denen ClinVar eine Veränderung als pathogen oder wahrscheinlich pathogen einstuft
Keine davon liegt in einem Bereich, den Short Reads schwer erfassen.
Ein Ganzgenom-Test erfasst alle 36,5 kb von AIFM1, einschließlich der Introns, und nicht nur die 2,2 kb Exons.
Gene mit denselben Erkrankungen
- PNPT1polyribonucleotide nucleotidyltransferase 1Teilt 3 Erkrankungen
- ATP11AATPase phospholipid transporting 11ATeilt 2 Erkrankungen
- EARS2glutamyl-tRNA synthetase 2, mitochondrialTeilt 2 Erkrankungen
- FARS2phenylalanyl-tRNA synthetase 2, mitochondrialTeilt 2 Erkrankungen
- GFM1G elongation factor mitochondrial 1Teilt 2 Erkrankungen
- GFM2GTP dependent ribosome recycling factor mitochondrial 2Teilt 2 Erkrankungen
- GTPBP3GTP binding protein 3, mitochondrialTeilt 2 Erkrankungen
- MRPS34mitochondrial ribosomal protein S34Teilt 2 Erkrankungen
- MTFMTmitochondrial methionyl-tRNA formyltransferaseTeilt 2 Erkrankungen
- MTRFRmitochondrial translation release factor in rescueTeilt 2 Erkrankungen
- OTOFotoferlinTeilt 2 Erkrankungen
- PRPS1phosphoribosyl pyrophosphate synthetase 1Teilt 2 Erkrankungen
Mit AIFM1 verknüpfte Merkmale
Die Human Phenotype Ontology führt diese als Merkmale der seltenen Erkrankungen auf, die AIFM1 verursachen kann. Auf der Seite jedes Merkmals sind die anderen Gene aufgeführt, die damit in Verbindung stehen.
Abnormality of the nervous system
- Absent reflexes
- Ataxia
- Delayed CNS myelination
- Global developmental delay
- Intellectual disability
- Loss of developmental milestones
- Tetraparesis
- Abnormal corpus striatum morphology
35 weitere Merkmale anzeigen
- Damage to nerves that sense feeling
- Decreased nerve conduction velocity
- Delayed speech and language development
- Leukoencephalopathy
- Moderate global developmental delay
- Nerve damage causing decreased feeling and movement
- Peripheral neuropathy
- Sensory axonal neuropathy
- Abnormal astrocyte morphology
- Abnormal brainstem MRI signal intensity
- Abnormal gait
- Abnormal pyramidal tract morphology
- Babinski sign
- Decreased muscle movement
- Degeneration of cerebrum
- Epilepsy
- Generalized-onset seizure
- Impaired pain sensation
- Increased reflexes
- Involuntary movements
- Irritability
- Motor polyneuropathy
- Paralysis of all four limbs
- Peripheral nerve disease
- Toe walking
- Tremor
- Underdevelopment of part of brain called corpus callosum
- Unsteady walk
- Cognitive impairment
- Difficulty sleeping
- Abnormal basal ganglia morphology
- Decreased reflex response
- Decreased sensation in extremities
- Motor axonal neuropathy
- Widened subarachnoid space
Abnormality of the musculoskeletal system
- Flat end part of bone
- Kyphoscoliosis
- Low muscle tone
- Muscle degeneration
- Muscle weakness
- Ragged-red muscle fibers
- Generalized decreased muscle tone
- Generalized muscle weakness
21 weitere Merkmale anzeigen
- Increased variability in muscle fiber diameter
- Severely decreased muscle tone
- Weakness of outermost muscles
- Decreased lung function due to weak breathing muscles
- Hunched back
- Increased connective tissue
- Low solidness and mass of the bones
- Scoliosis
- Spastic paraplegia
- Anterior rib cupping
- Delayed bone maturation
- Distal lower limb amyotrophy
- Flared iliac wing
- Flattened vertebrae
- Flexed joint that cannot be straightened
- Hypoplasia of the odontoid process
- Prominent sternum
- Small end part of bone
- Spondyloepimetaphyseal dysplasia
- Thin ribs
- Thoracic kyphosis
Abnormality of head or neck
- Depressed nasal bridge
- Midface retrusion
- Nasal tip, upturned
- Tongue twitching
- Broad nasal tip
- Coarse facial features
- Extra bones within cranial sutures
- High palate
4 weitere Merkmale anzeigen
Externe Links
Gendatensätze
Transkript
Protein
Woher diese Angaben stammen
- HGNC: das Symbol des Gens, sein Name, weitere Symbole und seine Lage.
- MANE Select v1.5, von NCBI und EMBL-EBI: das Transkript, seine Exons und die kodierende Sequenz.
- GenCC und ClinGen, veröffentlicht 2026-10-16: welche Erkrankungen mit dem Gen in Verbindung stehen und wie stark dieser Zusammenhang ist.
- Die ACMG-Liste sekundärer Befunde, SF v3.2.
- ClinVar und die GIAB-Stratifizierungen: bekannte krankheitsverursachende Stellen sowie Regionen, die Kurzlesesequenzierung schwer erfassen kann.
- Human Phenotype Ontology, Version 2026-09-01: die mit dem Gen verknüpften Merkmale. Weitere Informationen unter hpo.jax.org.
- Datenversion 2026.10.16-c6eea6bf.
Diese Seite zitieren
Dante Labs. (o. J.). AIFM1-Gen: apoptosis inducing factor mitochondria associated 1. Abgerufen am 17. Oktober 2026, von https://dantelabs.com/de/genes/aifm1
Dante Labs. AIFM1-Gen: apoptosis inducing factor mitochondria associated 1 [Internet]. [zitiert am 17. Oktober 2026]. Verfügbar unter: https://dantelabs.com/de/genes/aifm1
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