Gen
SLC35A2
solute carrier family 35 member A2
- HGNC 11022↗(öffnet sich in einem neuen Tab)
- Ensembl-Gen ENSG00000102100↗(öffnet sich in einem neuen Tab)
- NCBI Gene 7355↗(öffnet sich in einem neuen Tab)
Zusammenfassung
- Zytogenetische Lage
- Xp11.23
- Koordinaten
- Chromosom X: 48.903.183–48.911.646 (GRCh38)
- Exons
- 5 Exons über 8,5 kb
- Protein
- 396 Aminosäuren
- Vererbung
- X-chromosomal-dominant
- Auch bekannt als
- UGAT, UGT, UGT1, UGT2, UGTL, UDP-Gal-Tr
- Frühere Symbole
- UGALT
- MANE-Select-Transkript
- ENST00000247138.11NM_005660.3
- Locus-Typ
- gene with protein product
- Sehr hoch
- Zuversichtlich
- Niedrig
- Sehr niedrig
ReferenzgenomGRCh38hg38
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Kongenitale Glykosylierungsstörungen
- SLC35A2-CDGX-chromosomal-dominant
Eine kongenitale Glykosylierungsstörung, verursacht durch Varianten in SLC35A2, die meist neu beim betroffenen Kind entstehen, mit früh beginnender epileptischer Enzephalopathie und Entwicklungsverzögerung.
- 5 GenCC-Einreicher bewerten ihn als eindeutig oder stark
Was das Wissen verändert
Orale Galaktose wird als mögliche Behandlungsoption untersucht.
- Kongenitale Glykosylierungsstörungen (CDG)
Eines von 98 Genen, die damit verknüpft sind
Eine große Gruppe erblicher Erkrankungen, bei denen Zuckerketten (Glykane) nicht korrekt aufgebaut oder an Proteine und Lipide angefügt werden, was häufig das Gehirn, die Leber, die Blutgerinnung, das Wachstum und viele weitere Körpersysteme betrifft. Die meisten werden autosomal-rezessiv vererbt, einige X-chromosomal oder autosomal-dominant.
- 5 GenCC-Einreicher bewerten ihn als eindeutig oder stark
Epilepsie (Komplettpanel)
- X-chromosomale komplexe neurologische Entwicklungsstörung
Eine komplexe neurologische Entwicklungsstörung, die X-chromosomal vererbt wird und durch Intelligenzminderung, Autismus und Epilepsie gekennzeichnet ist.
- ClinGen stuft die Verbindung als eindeutig ein
- 1 GenCC-Einreicher bewertet ihn als eindeutig oder stark
- Epilepsie
Eines von 171 Genen, die damit verknüpft sind
Eine Erkrankung des Gehirns, die durch Episoden abnorm gesteigerter neuronaler Entladungen gekennzeichnet ist. Diese führen zu vorübergehenden sensorischen, motorischen oder psychischen Funktionsstörungen und können mit oder ohne Bewusstseinsverlust oder Krämpfe auftreten.
- 5 GenCC-Einreicher bewerten ihn als eindeutig oder stark
Vererbung
- X-chromosomal-dominant
- Die Veränderung liegt auf dem X-Chromosom, und eine Kopie reicht aus. Eine Mutter, die sie hat, gibt sie mit einer Wahrscheinlichkeit von eins zu zwei an jedes Kind weiter. Ein Vater gibt sie an alle seine Töchter und an keinen seiner Söhne weiter.
Aufbau von SLC35A2
- Kodierende Sequenz
- Nicht translatierte Region
- Intron
- Transkriptionsrichtung
- Bekannte krankheitsverursachende Stellen
- Abschnitte, die Short Reads schwer erfassen
Exons des MANE-Select-Transkripts des Gens (Version v1.5) von NCBI und EMBL-EBI, bezogen auf das Referenzgenom GRCh38.
Chromosomenbanden aus dem UCSC-Ideogramm GRCh38 (2022-10-29).
Benachbarte Gene aus Ensembl-Version 116 auf GRCh38.
Exons machen 1,5 kb der 8,5 kb des Gens aus; 1.191 dieser Basen kodieren für das Protein.
So liest ein Gentest SLC35A2
38
Positionen in SLC35A2, an denen ClinVar eine Veränderung als pathogen oder wahrscheinlich pathogen einstuft
Keine davon liegt in einem Bereich, den Short Reads schwer erfassen.
Ein Ganzgenom-Test erfasst alle 8,5 kb von SLC35A2, einschließlich der Introns, und nicht nur die 1,5 kb Exons.
Gene mit denselben Erkrankungen
- ALG13ALG13 UDP-N-acetylglucosaminyltransferase subunitTeilt 2 Erkrankungen
- ARHGEF9Cdc42 guanine nucleotide exchange factor 9Teilt 2 Erkrankungen
- ARXaristaless related homeoboxTeilt 2 Erkrankungen
- ATP6AP2ATPase H+ transporting accessory protein 2Teilt 2 Erkrankungen
- CADcarbamoyl-phosphate synthetase 2, aspartate transcarbamylase, and dihydroorotaseTeilt 2 Erkrankungen
- KCTD7potassium channel tetramerization domain containing 7Teilt 2 Erkrankungen
- NUS1NUS1 dehydrodolichyl diphosphate synthase subunitTeilt 2 Erkrankungen
- PCDH19protocadherin 19Teilt 2 Erkrankungen
- PIGAphosphatidylinositol glycan anchor biosynthesis class ATeilt 2 Erkrankungen
- SMC1Astructural maintenance of chromosomes 1ATeilt 2 Erkrankungen
- ST3GAL3ST3 beta-galactoside alpha-2,3-sialyltransferase 3Teilt 2 Erkrankungen
- SYN1synapsin ITeilt 2 Erkrankungen
Mit SLC35A2 verknüpfte Merkmale
Die Human Phenotype Ontology führt diese als Merkmale der seltenen Erkrankungen auf, die SLC35A2 verursachen kann. Auf der Seite jedes Merkmals sind die anderen Gene aufgeführt, die damit in Verbindung stehen.
Abnormality of the nervous system
- Absent speech development
- Epileptic encephalopathy
- Epileptic spasm
- Abnormality of the nervous system
- Epilepsy
- Global developmental delay
- Hypsarrhythmia
- Intellectual disability
19 weitere Merkmale anzeigen
- Abnormal cerebral white matter morphology
- Degeneration of cerebellum
- Degeneration of cerebrum
- Delayed myelination
- Elevated brain N-acetyl aspartate level by MRS
- Inability to walk
- Infantile spasms
- Intellectual disability, severe
- Small cerebellum
- Underdevelopment of part of brain called corpus callosum
- Atrophy/Degeneration affecting the brainstem
- Cerebral white matter atrophy
- Delayed CNS myelination
- EEG with focal epileptiform discharges
- Lateral ventricle dilatation
- Short corpus callosum
- Abnormal shape of midbrain
- Cortical dysplasia
- Small hippocampus
Abnormality of the musculoskeletal system
- Abnormality of the skeletal system
- Decreased muscle tone in infant
- Low muscle tone
- Low muscle tone in trunk
- Poor head control
- Scoliosis
- Abnormal shape of long bone
- Limb contractures
3 weitere Merkmale anzeigen
Abnormality of the eye
- Abnormality of the eye
- Cerebral visual impairment
- Anisometropia
- Cross-eyed
- Outward facing eye ball
- Paroxysmal involuntary eye movements
- Involuntary, rapid, rhythmic eye movements
- Ocular flutter
1 weiteres Merkmal anzeigen
Externe Links
Gendatensätze
Transkript
Protein
Woher diese Angaben stammen
- HGNC: das Symbol des Gens, sein Name, weitere Symbole und seine Lage.
- MANE Select v1.5, von NCBI und EMBL-EBI: das Transkript, seine Exons und die kodierende Sequenz.
- GenCC und ClinGen, veröffentlicht 2026-10-16: welche Erkrankungen mit dem Gen in Verbindung stehen und wie stark dieser Zusammenhang ist.
- Die ACMG-Liste sekundärer Befunde, SF v3.2.
- ClinVar und die GIAB-Stratifizierungen: bekannte krankheitsverursachende Stellen sowie Regionen, die Kurzlesesequenzierung schwer erfassen kann.
- Human Phenotype Ontology, Version 2026-09-01: die mit dem Gen verknüpften Merkmale. Weitere Informationen unter hpo.jax.org.
- Datenversion 2026.10.16-c6eea6bf.
Diese Seite zitieren
Dante Labs. (o. J.). SLC35A2-Gen: solute carrier family 35 member A2. Abgerufen am 16. Oktober 2026, von https://dantelabs.com/de/genes/slc35a2
Dante Labs. SLC35A2-Gen: solute carrier family 35 member A2 [Internet]. [zitiert am 16. Oktober 2026]. Verfügbar unter: https://dantelabs.com/de/genes/slc35a2
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