Gen
RPE65
retinoid isomerohydrolase RPE65
- HGNC 10294↗(öffnet sich in einem neuen Tab)
- Ensembl-Gen ENSG00000116745↗(öffnet sich in einem neuen Tab)
- NCBI Gene 6121↗(öffnet sich in einem neuen Tab)
Zusammenfassung
- Zytogenetische Lage
- 1p31.3
- Koordinaten
- Chromosom 1: 68.428.822–68.449.954 (GRCh38)
- Exons
- 14 Exons über 21,1 kb
- Protein
- 533 Aminosäuren
- Vererbung
- Autosomal-dominant Autosomal-rezessiv
- Auch bekannt als
- LCA2, rd12, BCO3
- Frühere Symbole
- RP20
- MANE-Select-Transkript
- ENST00000262340.6NM_000329.3
- Locus-Typ
- gene with protein product
- Sehr hoch
- Zuversichtlich
- Niedrig
- Sehr niedrig
ReferenzgenomGRCh38hg38
Die Positionen auf den Gen- und Variantenseiten richten sich nach dieser Auswahl, in diesem Browser.
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Leber-Kongenitale Amaurose & RPE65-bedingte Retinopathie
- RPE65-bedingte rezessive RetinopathieAutosomal-rezessiv
Eine Netzhautdystrophie, verursacht durch Veränderungen an beiden Kopien von RPE65, deren Spektrum von der Leber-kongenitalen Amaurose bis zur Retinitis pigmentosa mit frühem Beginn reicht.
- ClinGen stuft die Verbindung als eindeutig ein
- 6 GenCC-Einreicher bewerten ihn als eindeutig oder stark
- Auf der ACMG-Liste sekundärer Befunde
Was das Wissen verändert
Personen mit bestätigten biallelischen RPE65-Varianten und ausreichend vitalen Netzhautzellen können für eine Gentherapie (Voretigen-Neparvovec) in Frage kommen.
- RPE65-bedingte dominante RetinopathieAutosomal-dominant
Eine seltenere, später beginnende Netzhautdystrophie, verursacht durch eine einzelne dominante Veränderung in RPE65.
- ClinGen stuft die Verbindung als stark ein
- 3 GenCC-Einreicher bewerten ihn als eindeutig oder stark
Was das Wissen verändert
Regelmäßige augenärztliche Untersuchungen helfen, die Netzhaut zu überwachen, und unterstützen die Planung bei Sehbehinderung.
- Leber-kongenitale AmauroseAutosomal-rezessiv
Eine Gruppe erblicher Netzhautdystrophien, verursacht durch Veränderungen in Genen wie CEP290, GUCY2D, CRB1, RPE65 und AIPL1, die im Säuglingsalter zu schwerem Sehverlust, Nystagmus und eingeschränkten Pupillenreaktionen führen.
- 3 GenCC-Einreicher bewerten ihn als eindeutig oder stark
- Auf der ACMG-Liste sekundärer Befunde
Was das Wissen verändert
Die Bestätigung des Gens kann über die Eignung für genspezifische Behandlungen und klinische Studien entscheiden und dient der genetischen Beratung der Familie.
Übergeordnete Gruppen
Retinitis pigmentosa
Eines von 77 Genen, die damit verknüpft sind
Eine Gruppe erblicher Netzhautdystrophien mit fortschreitendem Verlust der Stäbchen- und anschließend der Zapfen-Photorezeptoren. Dies führt zu Nachtblindheit und einem allmählichen Verlust des peripheren Sehvermögens.
- 2 GenCC-Einreicher bewerten ihn als eindeutig oder stark
- Auf der ACMG-Liste sekundärer Befunde
Vererbung
- Autosomal-dominant
- Eine veränderte Kopie von einem der beiden Elternteile reicht aus. Ein Elternteil, das eine solche Kopie hat, gibt sie mit einer Wahrscheinlichkeit von eins zu zwei an jedes Kind weiter.
- Autosomal-rezessiv
- Es braucht eine veränderte Kopie von jedem Elternteil. Mit nur einer sind Sie Träger und in der Regel nicht betroffen. Sind beide Elternteile Träger, besteht für jedes Kind eine Chance von eins zu vier, beide Kopien zu erben.
Aufbau von RPE65
- Kodierende Sequenz
- Nicht translatierte Region
- Intron
- Transkriptionsrichtung
- Bekannte krankheitsverursachende Stellen
- Abschnitte, die Short Reads schwer erfassen
- Varianten mit Seite
Exons des MANE-Select-Transkripts des Gens (Version v1.5) von NCBI und EMBL-EBI, bezogen auf das Referenzgenom GRCh38.
Chromosomenbanden aus dem UCSC-Ideogramm GRCh38 (2022-10-29).
Benachbarte Gene aus Ensembl-Version 116 auf GRCh38.
Exons machen 2,6 kb der 21,1 kb des Gens aus; 1.602 dieser Basen kodieren für das Protein.
So liest ein Gentest RPE65
304
Positionen in RPE65, an denen ClinVar eine Veränderung als pathogen oder wahrscheinlich pathogen einstuft
Keine davon liegt in einem Bereich, den Short Reads schwer erfassen.
Ein Ganzgenom-Test erfasst alle 21,1 kb von RPE65, einschließlich der Introns, und nicht nur die 2,6 kb Exons.
Varianten mit Seite (190)
Die RPE65-Varianten mit Seite hier, zuerst die mit den meisten Review-Sternen. Jede Seite beschreibt den öffentlichen Eintrag von ClinVar zur Variante, niemals ein Ergebnis.
| Variante | HGVS c. | Exon oder Intron | Position (GRCh38) | ClinVar-Klassifikation | Überprüfungsstatus |
|---|---|---|---|---|---|
| A145D | c.434C>A | Exon 5 | 68.444.592 | Wahrscheinlich pathogen | ★★★★3 Sterne von 4 Von Expertengremium geprüft |
| A145P | c.433G>C | Exon 5 | 68.444.593 | Wahrscheinlich pathogen | ★★★★3 Sterne von 4 Von Expertengremium geprüft |
| A179V | c.536C>T | Exon 6 | 68.440.960 | Wahrscheinlich pathogen | ★★★★3 Sterne von 4 Von Expertengremium geprüft |
| A214Sfs*20 | c.639dup | Exon 6 | 68.440.856 | Pathogen | ★★★★3 Sterne von 4 Von Expertengremium geprüft |
| A360P | c.1078G>C | Exon 10 | 68.438.237 | Wahrscheinlich pathogen | ★★★★3 Sterne von 4 Von Expertengremium geprüft |
| A415V | c.1244C>T | Exon 12 | 68.431.376 | Wahrscheinlich pathogen | ★★★★3 Sterne von 4 Von Expertengremium geprüft |
| A434E | c.1301C>A | Exon 12 | 68.431.319 | Wahrscheinlich pathogen | ★★★★3 Sterne von 4 Von Expertengremium geprüft |
| c.2T>C | Exon 1 | 68.449.904 | Wahrscheinlich pathogen | ★★★★3 Sterne von 4 Von Expertengremium geprüft | |
| c.11+5G>A | Intron 1 | 68.449.890 | Pathogen | ★★★★3 Sterne von 4 Von Expertengremium geprüft | |
| c.95-2A>T | Intron 2 | 68.446.862 | Pathogen | ★★★★3 Sterne von 4 Von Expertengremium geprüft |
Gene mit denselben Erkrankungen
- CRB1crumbs cell polarity complex component 1Teilt 2 Erkrankungen
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Mit RPE65 verknüpfte Merkmale
Die Human Phenotype Ontology führt diese als Merkmale der seltenen Erkrankungen auf, die RPE65 verursachen kann. Auf der Seite jedes Merkmals sind die anderen Gene aufgeführt, die damit in Verbindung stehen.
Abnormality of the eye
- Decreased clarity of vision
- Difficulties with night vision
- Involuntary, rapid, rhythmic eye movements
- Undetectable light- and dark-adapted electroretinogram
- Abnormal electroretinogram
- Abnormal optic disc morphology
- Abnormal retinal pigmentation
- Blindness
44 weitere Merkmale anzeigen
- Extreme sensitivity of the eyes to light
- Marked vision impairment
- Optic atrophy
- Progressive night blindness
- Retina degeneration
- Spicular pigmentation of the retina
- Visual impairment
- Abnormal central response of multifocal electroretinogram
- Abnormal color vision
- Abnormal full-field electroretinogram
- Abnormal macular morphology
- Abnormal pupillary light reflex
- Absent foveal reflex
- Bulging cornea
- Clouding of the lens of the eye
- Cystoid macular edema
- Eye muscle paralysis
- Farsightedness
- Glaucoma
- Loss of peripheral vision
- Optic disc drusen
- Optic disc pallor
- Photoreceptor outer segment loss on macular OCT
- Posterior subcapsular cataract
- Retinal atrophy
- Retinal pigment epithelial mottling
- Slow pupillary light response
- Undetectable electroretinogram
- Abnormal corneal endothelium morphology
- Atrophic fundus lesion
- Blurred vision
- Chorioretinal atrophy
- Close sighted
- Granular macular appearance
- Macular pseudocoloboma
- Outward facing eye ball
- Photopsia
- Posterior synechiae of the anterior chamber
- Retinal detachment
- Retinal pigment epithelial atrophy
- Rhegmatogenous retinal detachment
- Nummular pigmentation of the retina
- Pigmentary retinopathy
- Rod-cone dystrophy
Externe Links
Gendatensätze
Transkript
Protein
Woher diese Angaben stammen
- HGNC: das Symbol des Gens, sein Name, weitere Symbole und seine Lage.
- MANE Select v1.5, von NCBI und EMBL-EBI: das Transkript, seine Exons und die kodierende Sequenz.
- GenCC und ClinGen, veröffentlicht 2026-10-16: welche Erkrankungen mit dem Gen in Verbindung stehen und wie stark dieser Zusammenhang ist.
- Die ACMG-Liste sekundärer Befunde, SF v3.2.
- ClinVar und die GIAB-Stratifizierungen: bekannte krankheitsverursachende Stellen sowie Regionen, die Kurzlesesequenzierung schwer erfassen kann.
- Human Phenotype Ontology, Version 2026-09-01: die mit dem Gen verknüpften Merkmale. Weitere Informationen unter hpo.jax.org.
- Datenversion 2026.10.16-c6eea6bf.
Diese Seite zitieren
Dante Labs. (o. J.). RPE65-Gen: retinoid isomerohydrolase RPE65. Abgerufen am 16. Oktober 2026, von https://dantelabs.com/de/genes/rpe65
Dante Labs. RPE65-Gen: retinoid isomerohydrolase RPE65 [Internet]. [zitiert am 16. Oktober 2026]. Verfügbar unter: https://dantelabs.com/de/genes/rpe65
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