Gen
PGAP3
post-GPI attachment to proteins phospholipase 3
- HGNC 23719↗(öffnet sich in einem neuen Tab)
- Ensembl-Gen ENSG00000161395↗(öffnet sich in einem neuen Tab)
- NCBI Gene 93210↗(öffnet sich in einem neuen Tab)
Zusammenfassung
- Zytogenetische Lage
- 17q12
- Koordinaten
- Chromosom 17: 39.671.122–39.688.057 (GRCh38)
- Exons
- 8 Exons über 16,9 kb
- Protein
- 320 Aminosäuren
- Vererbung
- Autosomal-rezessiv
- Auch bekannt als
- MGC9753, CAB2, PP1498, PER1
- Frühere Symbole
- PERLD1
- MANE-Select-Transkript
- ENST00000300658.9NM_033419.5
- Locus-Typ
- gene with protein product
- Sehr hoch
- Zuversichtlich
- Niedrig
- Sehr niedrig
ReferenzgenomGRCh38hg38
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GPI-Anker-Biosynthesedefekte
- Hyperphosphatasie mit beeinträchtigter intellektueller Entwicklung (Mabry-Syndrom)Autosomal-rezessiv
Eine Gruppe von GPI-Anker-Defekten (PIGV, PIGO, PGAP2, PGAP3, PIGW, PIGY), bei denen eine dauerhaft erhöhte alkalische Phosphatase mit Entwicklungsverzögerung, Krampfanfällen und verkürzten Fingerendgliedern einhergeht.
- ClinGen stuft die Verbindung als eindeutig ein
- 4 GenCC-Einreicher bewerten ihn als eindeutig oder stark
Was das Wissen verändert
Bei einigen betroffenen Kindern hat sich die Anfallskontrolle durch Pyridoxin (Vitamin B6) verbessert. Eine Diagnose kann daher einen fachärztlich begleiteten Behandlungsversuch leiten.
- Störungen der GPI-Anker-Biosynthese
Eine Gruppe erblicher Erkrankungen, die durch Varianten in den PIG-, PGAP- und verwandten Genen verursacht werden, die für die Bildung und Anheftung des GPI-Ankers benötigt werden. Typischerweise führen sie zu Entwicklungsverzögerung, verminderter Muskelspannung und Epilepsie.
- ClinGen stuft die Verbindung als eindeutig ein
- 4 GenCC-Einreicher bewerten ihn als eindeutig oder stark
Übergeordnete Gruppen
Kongenitale Glykosylierungsstörungen
- Kongenitale Glykosylierungsstörungen (CDG)
Eines von 98 Genen, die damit verknüpft sind
Eine große Gruppe erblicher Erkrankungen, bei denen Zuckerketten (Glykane) nicht korrekt aufgebaut oder an Proteine und Lipide angefügt werden, was häufig das Gehirn, die Leber, die Blutgerinnung, das Wachstum und viele weitere Körpersysteme betrifft. Die meisten werden autosomal-rezessiv vererbt, einige X-chromosomal oder autosomal-dominant.
- ClinGen stuft die Verbindung als eindeutig ein
- 4 GenCC-Einreicher bewerten ihn als eindeutig oder stark
Vererbung
- Autosomal-rezessiv
- Es braucht eine veränderte Kopie von jedem Elternteil. Mit nur einer sind Sie Träger und in der Regel nicht betroffen. Sind beide Elternteile Träger, besteht für jedes Kind eine Chance von eins zu vier, beide Kopien zu erben.
Aufbau von PGAP3
- Kodierende Sequenz
- Nicht translatierte Region
- Intron
- Transkriptionsrichtung
- Bekannte krankheitsverursachende Stellen
- Abschnitte, die Short Reads schwer erfassen
Exons des MANE-Select-Transkripts des Gens (Version v1.5) von NCBI und EMBL-EBI, bezogen auf das Referenzgenom GRCh38.
Chromosomenbanden aus dem UCSC-Ideogramm GRCh38 (2022-10-29).
Benachbarte Gene aus Ensembl-Version 116 auf GRCh38.
Exons machen 2,7 kb der 16,9 kb des Gens aus; 963 dieser Basen kodieren für das Protein.
So liest ein Gentest PGAP3
27
Positionen in PGAP3, an denen ClinVar eine Veränderung als pathogen oder wahrscheinlich pathogen einstuft
Keine davon liegt in einem Bereich, den Short Reads schwer erfassen.
Ein Ganzgenom-Test erfasst alle 16,9 kb von PGAP3, einschließlich der Introns, und nicht nur die 2,7 kb Exons.
Gene mit denselben Erkrankungen
- PGAP2post-GPI attachment to proteins 2Teilt 3 Erkrankungen
- PIGOphosphatidylinositol glycan anchor biosynthesis class OTeilt 3 Erkrankungen
- PIGVphosphatidylinositol glycan anchor biosynthesis class VTeilt 3 Erkrankungen
- PIGWphosphatidylinositol glycan anchor biosynthesis class WTeilt 3 Erkrankungen
- PIGYphosphatidylinositol glycan anchor biosynthesis class YTeilt 3 Erkrankungen
- PIGAphosphatidylinositol glycan anchor biosynthesis class ATeilt 2 Erkrankungen
- PIGGphosphatidylinositol glycan anchor biosynthesis class G (EMM blood group)Teilt 2 Erkrankungen
- PIGLphosphatidylinositol glycan anchor biosynthesis class LTeilt 2 Erkrankungen
- PIGNphosphatidylinositol glycan anchor biosynthesis class NTeilt 2 Erkrankungen
- PIGTphosphatidylinositol glycan anchor biosynthesis class TTeilt 2 Erkrankungen
- ST3GAL5ST3 beta-galactoside alpha-2,3-sialyltransferase 5Teilt 2 Erkrankungen
- A4GALTalpha 1,4-galactosyltransferase (P1PK blood group)Teilt 1 Erkrankung
Mit PGAP3 verknüpfte Merkmale
Die Human Phenotype Ontology führt diese als Merkmale der seltenen Erkrankungen auf, die PGAP3 verursachen kann. Auf der Seite jedes Merkmals sind die anderen Gene aufgeführt, die damit in Verbindung stehen.
Abnormality of head or neck
- Broad nasal tip
- Short nose
- Tented mouth
- Wide nasal bridge
- Abnormal facial shape
- Abnormally small head
- Broad opening between the eyelids
- Cleft palate
21 weitere Merkmale anzeigen
- Downturned corners of mouth
- Upward slanting of the opening between the eyelids
- Abnormal parietal bone morphology
- Asymmetry of the posterior head
- Bifid uvula
- Big lower jaw
- Broad head shape
- Broad philtrum
- Bulbous nose
- Coarse facial features
- Decreased head circumference
- Eye folds
- High palate
- Highly arched eyebrow
- Increased head circumference
- Little lower jaw
- Prominent nasal bridge
- Round face
- Short neck
- Short philtrum
- Thin red part of the upper lip
Abnormality of the nervous system
- Absent speech development
- Delayed motor skills
- Global developmental delay
- Epilepsy
- Inability to walk
- Grand mal seizures
- Intellectual disability
- Involuntary movements
14 weitere Merkmale anzeigen
Externe Links
Gendatensätze
Transkript
Protein
Woher diese Angaben stammen
- HGNC: das Symbol des Gens, sein Name, weitere Symbole und seine Lage.
- MANE Select v1.5, von NCBI und EMBL-EBI: das Transkript, seine Exons und die kodierende Sequenz.
- GenCC und ClinGen, veröffentlicht 2026-10-16: welche Erkrankungen mit dem Gen in Verbindung stehen und wie stark dieser Zusammenhang ist.
- Die ACMG-Liste sekundärer Befunde, SF v3.2.
- ClinVar und die GIAB-Stratifizierungen: bekannte krankheitsverursachende Stellen sowie Regionen, die Kurzlesesequenzierung schwer erfassen kann.
- Human Phenotype Ontology, Version 2026-09-01: die mit dem Gen verknüpften Merkmale. Weitere Informationen unter hpo.jax.org.
- Datenversion 2026.10.16-c6eea6bf.
Diese Seite zitieren
Dante Labs. (o. J.). PGAP3-Gen: post-GPI attachment to proteins phospholipase 3. Abgerufen am 16. Oktober 2026, von https://dantelabs.com/de/genes/pgap3
Dante Labs. PGAP3-Gen: post-GPI attachment to proteins phospholipase 3 [Internet]. [zitiert am 16. Oktober 2026]. Verfügbar unter: https://dantelabs.com/de/genes/pgap3
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